: Start
Willkommen!
Presse-Info
Pressetexte
Presse-Archiv
Bildergalerien
: Kartenvorverkauf
Online bestellen
: Programm
2017
: Partner
Förderer
: Kontakt
Direkt
: Anfahrt
Drüggelte/NRW
: Rückblick
2016
2013
2012
2011
2010
2009
: Überblick
Sitemap
Tourismus NRW
24.04.2017
Impressum
Presse-Informationen zu den Drüggelter Kunst-Stückchen
21.05.2013
Grandioses „Wasser“-Konzert als Auftakt zu bewegtem Festival
Hundertjähriges Möhnesee-Jubiläum prägte die 24. Drüggelter Kunst-Stückchen

Exzellente Konzerte, gut aufgelegte Akteure und herrlich unkonventionelle Atmosphäre: Die 24. Drüggelter Kunst-Stückchen am Möhnesee verzauberten am Pfingstwochenende das Publikum. Zum hundertsten Geburtstag des „Westfälischen Meeres“ zeigten hochkarätige Ensembles sowie Bildende Künstler eindrucksvoll, wie variantenreich das Thema „Wasser“ ist.

Gleich das Auftaktkonzert mit den Bochumer Symphonikern am Samstagabend gestaltete sich als klanggewaltiger Höhepunkt der Festivals. In imposanter Stärke von 60 Musikern präsentierte das Ensemble unter Leitung von Harry Curtis ein mitreißendes Klassik-Programm, bei dem das Wasser-Motiv sehr stark eingebunden war. Das Publikum zeigte sich hellauf begeistert von einer großartigen Darbietung mit Stücken wie der Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, Frank Bridges „The Sea“ und Smetanas „Moldau“. Speziell für dieses Konzert hatten die Veranstalter in der Scheune eine zwölf Meter lange Bühnenkonstruktion erstellt, um das große Symphonieorchester unterzubringen. „Es wird schwer, das im nächsten Jahr zu toppen“, schwärmte Michaela Vorholt, Geschäftsführerin der Möhnesee Touristik GmbH, von der grandiosen Inszenierung der „BoSy“.

In seiner Eröffnungsansprache umriss der Schirmherr der Drüggelter Kunst-Stückchen, Professor Dr. Harro Bode, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbandes, der der Region nicht nur beruflich, sondern auch als Gast seit vielen Jahren verbunden ist, dass der Möhnesee nicht nur für ihn der schönste des Landes NRW sei. Erst kürzlich hatten die Zuschauer des WDR den Möhnesee zum beliebtesten See Nordrhein-Westfalens gekürt.

Eine feine, kleine Aufführung hielt der späte Samstagabend in der Kapelle bereit: Unter dem Motto „Das ist des Wassers Weise“ rezitierte Dorothee Lindner Werke des lettischen Dichters Janis Jaunsubdrabins, der seine letzten Lebensjahre am „Westfälischen Meer“ verbracht hat. Mit ihrer klaren, ausdrucksstarken Stimme zog die Schauspielerin das Auditorium in Bann. Bernd-Udo Winker untermalte die Lesung mit zarten Violinen-Klängen: Als Leiter des Festival-Orchesters von 2003 bis 2009 ist der Dozent der Musikschule Soest quasi Drüggelte-„Urgestein“.

Bei Kaiserwetter fanden am Pfingstsonntag zahlreiche Gäste den Weg auf den Gutshof Schulte-Drüggelte. Autokennzeichen von Unna über München und Chemnitz bis zur Sächsischen Schweiz zeugten vom guten Ruf, den Westfalens kleinstes, aber feines Festival bei Kulturliebhabern in ganz Deutschland genießt. Familien mit Kindern, die per Fahrrad angereist waren, mischten sich locker mit elegant gekleidetem Kulturpublikum.

Einen Leckerbissen hielt das Duo Accords galants zur Matinee für Liebhaber barocker Musik bereit. Auf zehn verschiedenen Gitarren, darunter echte Raritäten, spielten Andreas Koch und Katja Fernholz-Bernecker Musik vergangener Jahrhunderte von der Renaissance bis zur Klassik. Andächtig lauschten die Gäste in der kleinen Festival-Kapelle dem virtuosen Spiel der beiden Künstler. Unter dem Blätterdach uralter Kastanienbäume bezauberten die Padberger Spielleute mit alten Volksweisen, gaben die Ensembles „fo(u)rMAAT“ und „happy strings“ der Musikschule Soest ihre Gartenkonzerte. Die Zuhörer belohnten die gelungenen Aufführungen mit viel Applaus.

Kleine Kreative lebten ihr Talent beim Malen aus –bei den Workshops mit Ulrich Steinwender und Beatrix Glogner waren Wogen und Wellen das Leitmotiv. Anregungen gab es in der Scheune: Dort beeindruckten in einer Ausstellung die Fantasien diverser Künstler rund um das Möhnesee-Jubiläum. Für die „Pssst-Kiste“ mit Erwin Grosche legten die Kinder Pinsel und Kreide aus der Hand und zeigten vollen Einsatz beim launigen Mitmach-Programm des Kinderliedermachers.

Mit Spannung erwartete das Publikum die abendliche Inszenierung „Fine Arts“. Projektleiter Lutz Gerlach stellte alle Stücke kurz vor – wie ein roter Faden zog sich auch in diesem Konzert das Thema „Wasser“ durch das Programm des Quartetts. Musikalisch reisten die Gäste vom Nordkap bis zur Ostsee. Höhepunkt war die Aufführung der eigens zum Jubiläum komponierten „Möhnesee-renade“: Gerlach bat die Zuhörer, beim Refrain mitzusummen - spätestens bei der Wiederholung der „Möhnesee-Hymne“ als Zugabe zeigten sich die Besucher denn auch tonfest. Die Original-Noten seiner Komposition überreichte der Musiker Michaela Vorholt.

Der normalerweise publikumsstärkste Pfingstmontag bescherte nicht die besten Witterungsbedingungen. Dennoch swingten die Besucher zum Spätschoppen, der kurzer Hand von der Festwiese in die Scheune verlegt wurde, bei New-Orleans-Jazz mit Seatown Seven mit. Unter dem riesigen Kronleuchter der Konzertscheune setzten traditionell die Leipziger Blechbläsersolisten den Schlussakkord unter die 24. Drüggelter Kunst-Stückchen – mit brillant dargebotener „Wassermusik“ aus aller Welt inklusive des eigens bearbeiteten „Möhnesee-Talsperren-Marsches“.
« zurück
| Pressetexte | Presse-Archiv |
Veranstalter:
Wirtschafts- und Tourismus GmbH Möhnesee
Küerbiker Straße 1
59519 Möhnesee
Fon 02924- 497
Fax 02924- 1771 · Email »
Facebook
Newsletter abonnieren »
RWE

CMS
KLEMANNdesign